Es ist immer wieder eine Freude mit dem Velo durch Winterthur zu brausen. Gut ausgebaute Velowege in und um die Stadt sorgen für jede Menge Fahrspass . 175 Kilometer Veloweg in Winterthur – dies ist doch eine beachtliche Länge, da kommt jeder auf seine Kosten. Winterthur wird immer mehr zu einer richtigen „Velostadt.“ Das war schon früher so, denn das Velo war schon für die Industrieangestellten des letzten Jahrhunderts das wichtigste Fortbewegungsmittel. Den Veloboom hat Winterthur natürlich auch der Topologie zu verdanken, denn Winterthur ist grösstenteils Flach und somit ideal zum Velo fahren. 

Wunderschöne Velowege in Winterthur

Wunderschöne Velowege in Winterthur

Durch das Wachstum von Winterthur sind auch die Radwege immer gut befahren und ein „Velo-Parkplatz“  am Bahnhof muss man sich früh am Morgen regelrecht ergattern. Auch ein Zeichen dafür, dass immer mehr Personen das Zweirad nutzen, ist die Tatsache, dass es sogar Radarfallen für Fahrradfahrer gibt. Diese Novität soll dafür sorgen, dass die Sicherheit erhöht und wir noch sicherer unterwegs sind. Aktuell gibt es vier solcher Kameras welche Radfahrer bei allfälligen Verkehrsvergehen filmen. 

Auch die E-Bikes machen keinen Halt vor Winterthur. Immer mehr Winterthurer und Winterthurerinnen haben einen Motor an ihrem Velo und sind dadurch noch schneller unterwegs.  Der Umgang mit dieser neuen Art von Velo will gelernt sein, denn mit höherer Geschwindigkeit steigt auch die Verletzungsgefahr. Ob beim E-Bike oder beim normalen Velo gilt: Velohelm nicht vergessen! 

Für alle die Ihre Fahrkünste perfektionieren möchten bietet Provelo Winterthur gemeinsam mit der Stadtpolizei regelmässig Velofahrkurse an. Provelo bietet 3 Varianten dieser Kurse an, hier ist für Einsteiger und Fortgeschrittene Velofahrer etwas dabei. Die Velokurse finden jeweils von Juni bis September statt. 

Für alle Velofahrer aus Winterthur haben wir einige Tipps zusammengetragen welche das Velofahren noch schöner machen: 

  1. Der Schlauchomat in Wülflingen und in Töss. Ja, richtig gehört Schlauchomat 🙂 Wenn der Reifen mal platzt und kein Velomech mehr offen hat.
  2. Gratis Pumpstationen bei den Velo-Spezialisten. Unter dem Bahnhof  beim Veloparkplatz ist die zentralste „Pumpstation“.
  3. Die Velobörsen im April und September.
  4. Von einem Ende der Stadt zum anderen ohne 100m auf den Hauptstrassen zu fahren
  5. Tolle Ausflugsziele wie zum Beispiel der Reitplatz
  6. Für alle die auch Höhenmeter machen wollen, bietet sich das Bruderhaus oder der Goldenberg an
  7. Die gefühlten 100 Velomechs helfen jedem der einmal eine Panne hat

Übrigens das Wort Velo kommt vom französischen Begriff Vélo. Vélo ist die Kurzform von vélocipiéde, was übersetzt heisst „Schnellfuss.“ Das Velo oder Fahrrad wurde schon im Mittelalter benutzt, der Durchbruch schafft das damals neuartige Verkehrsmittel im jahr 1812. Denn da wurde der Haferpreis durch viele schlechte Ernten zu teuer und es wurden vermehrt Laufmaschinen (lenkbare Fahrräder) eingesetzt